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cyanotypie: worskhop-notizen

 

einige eckdaten und links fürs weiterarbeiten.

wer sich in die geschichte und chemie der cyanotypie vertiefen möchte, findet auf der webseite von mike ware viele weitere tipps (link weiter unten).

das arbeiten mit dem verfahren und den erwähnten chemikalien geschieht auf eigene verantwortung. siehe dazu hinweise im kurs.

 

chemikalien, arbeitslösungen, verfahren in kürze

kaliumhexacyanidoferrat (III)
CAS# 13746-66-2
rötliche kristalle
etwa 16 g auf 100 mL arbeitslösung

ammoniumeisen(III)-citrat
CAS# 1185-57-5
grünliches pulver
etwa 25 g auf 100 mL arbeitslösung

diese beiden arbeitslösungen im verhältnis 1:1 mischen. bei gedämpftem licht auf das gewählte medium auftragen. trocknen lassen. belichten. gründlich wässern. fertig.

empfohlene konzentrationen (und zusätzlich verwendete chemikalien) sind je nach rezeptur recht unterschiedlich.

 

anleitungen

anleitung von jochen schulte (d)
tipp: wasserstoffperoxid weglassen.

illustrierte anleitung von malin und gary fabbri (e)
die ersten seiten aus dem buch ‘blueprint to cyanotype’.

anleitung von mike ware (e)
mike ware bietet zudem sein buch ‚cyanomikon‘ gratis als pdf an.
vermutlich etwas vom besten, was man über cyanotypie lesen kann.

 

bezug chemikalien

schweiz: ars imago (zürich)
frankreich: disactis

es lohnt sich in der regel, grössere mengen rohchemikalien zu kaufen (statt der gelegentlich angebotenen ‘kits’). auf korrekte cas-nummer achten (siehe oben).

 

weitere links

alternative photography
populäre webseite zu ‚alternativer photographie‘ (englisch) mit beiträgen und diskussionen von variabler qualität.

anna atkins’ british algae

inkodye von lumi
fotoaktive farbstoffe, mit denen man ähnlich arbeiten könne, wie mit cyanotypie. scheint sich für textilien besser zu eignen, da waschmaschinenfest. ich habe damit keine erfahrungen. wird gemäss webseite zur zeit nicht mehr hergestellt.

 

weiteres folgt. hinweise sind willkommen.